Polizei ermittelt Tatverdächtigen nach dem gestrigen Kellerbrand auf dem Lämmchesberg

Kaiserslautern – Gestern löschte die Feuerwehr einen Kellerbrand in einem Wohnblock auf dem Lämmchesberg, in dem über 200 Personen wohnten. Nach den Ermittlungen der Polizei in Kaiserlautern besteht der dringende Tatverdacht gegen einen 35-jährigen Mann aus Kaiserslautern, dass dieser das Feuer durch Anzünden von Papier gelegt hat. Das Papier war in dem Keller gelagert. Das Feuer griff dann auf weitere Gegenstände und auf dort installierte Rohrleitungen über, bevor es gelöscht werden konnte. Der Sachschaden wird derzeit auf ca. 2000 Euro geschätzt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern erließ die Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Kaiserslautern heute Haftbefehl gegen den 35-Jährigen wegen Wiederholungsgefahr im Hinblick darauf, dass der 35-Jährige einschlägig vorbestraft ist. Der 35-Jährige machte von seinem Schweigerecht Gebrauch. In rechtlicher Hinsicht wird ihm schwere Brandstiftung, nämlich Brandstiftung an einem Wohnhaus, vorgeworfen. Der 35-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Ein Zusammenhang zu dem Brand an der Königstraße in der Nacht vom 25. auf den 26. September 2020 wird geprüft. Die Ermittlungen dauern an.

 

Dr. Gehring

Leitender Oberstaatsanwalt