Tatverdächtiger einer Brandstiftung am Sportpark in Untersuchungshaft genommen

Am Sportpark „Rote Teufel“ brannte am Montagmittag ein Waldstück. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Insgesamt wurden ca. 600m2 des Waldsaums beschädigt. Der angrenzende Sportpark wurde durch das Feuer nicht beschädigt. Es wurde niemand verletzt.

Durch die Hinweise von Zeugen konnte ein Tatverdächtiger festgenommen werden. Es handelt sich um einen 38-jährigen, in Kaiserslautern wohnhaften Mann. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern erließ der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Kaiserslautern heute Haftbefehl gegen den 38-Jährigen wegen Fluchtgefahr.

In rechtlicher Hinsicht wird ihm das Inbrandsetzen eines Waldes vorgeworfen.

Der 38-Jährige räumte die Brandstiftung ein. Als Motiv gab er persönliche Gründe an. Die näheren Umstände, auch zum Motiv, sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.  

 

Hintergrundinformation:

Nach § 306 des Strafgesetzbuchs ist das Inbrandsetzen eines Waldes ein Verbrechen, das mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu 10 Jahren bestraft wird, in minder schweren Fällen mit Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis zu 5 Jahren.  

 

 

Dr. Gehring

Leitender Oberstaatsanwalt